Courtial Reisen


Beeindruckendes Finale in New York

Knabenchor Hösel

Juli 2011

Zum Höhepunkt des Knabenchorjahres wartete Ende Juli die langersehnte Konzertreise nach New York auf die Chorknaben von Toralf Hildebrandt. Nach einer Abschiedszeremonie am Düsseldorfer Flughafen und einem achtstündigen Flug traf der Knabenchor am 22. Juli mittags am John F. Kennedy Flughafen ein und machte beim Verlassen des Flughafengebäudes auf einen Schlag ganz unverhofft mit etwas Bekanntschaft, dass er im Jahr 2011 noch nicht kennen lernen durfte: dem Sommer. Tatsache, in New York wartete eine regelrechte Hitzewelle, mit teilweise über 110° Fahrenheit, auf die Höseler Sänger, die ihnen bei einer Rundfahrt mit Stopps an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Big Apple am ersten Tag in der Stadt mächtig zu schaffen machte. Umso bemerkenswerter, dass die Chorknaben trotz Jetlag in brütender Hitze am Sonntag vor rund 2.800 Besuchern in der St. Patrick’s Cathedral ihre beste musikalische Leistung des Jahres abrufen konnten – wohlwissend, dass der Auftritt in den gesamten Vereinigten Staaten und auch in Kanada live im Radio übertragen wird. Senator Dr. Courtial aus Rom, der mit seiner Agentur schon seit vielen Jahren dem Knabenchor Hösel Konzertreisen, wie die nach New York, organisiert und über viele Kontakte verfügt, ermöglichte dem Knabenchor Hösel diese große Ehre. Dr. Jennifer Pascual, Direktorin für Kirchenmusik in St. Patrick’s, und Organist Daniel Brondel, waren schwer beeindruckt von der Stimmgewalt der 28 Sänger und lobten die Leistung des Knabenchores in höchsten Tönen.

Neben den großen Auftritten sollte auch der Austausch mit den Amerikanern nicht zu kurz kommen. Deshalb besuchte der Knabenchor Hösel am Montag eine Feuerwehrwache in Brooklyn. Nachdem der Knabenchor die „Firefighters“, wie die Feuerwehrleute in New York liebevoll genannt werden, mit einem Deutschen Volkslied von Robert Schumann begrüßte, luden die Männer der Wache die Sängerknaben zum gemeinsamen Barbecue ein. Bei typisch amerikanischen Hamburgern und Hotdogs fand man Zeit, um sich auszutauschen. Im Mittelpunkt standen die Ereignisse des 11. Septembers 2001. Bei den Anschlägen auf das World Trade Center verlor eben jene Wache in Brooklyn gleich sieben Feuerwehrleute – entsprechend ergreifend waren die Worte der Feuerwehrmänner, die den Chorknaben von den Erlebnissen an diesem Tag berichteten.

Musikalischer Austausch fand am vierten Tag der Reise statt, als der Knabenchor Hösel von Jazzmusiker Theo Bleckmann in seinem Studio in der Upper Eastside empfangen wurde. Bleckmann zählt zu den innovativsten deutschen Jazzsängern und musiziert, unterrichtet und lebt seit vielen Jahren in New York. Nach zahlreichen Fragen der neugierigen Choristen zu seinem Leben im Big Apple, gab Bleckmann natürlich auch eine Kostprobe seines modernen Jazzgesangs und zeigte den Chorknaben einige Gesangsübungen, die sie in dieser Form aus ihrer klassischen Gesangslehre noch nicht kannten.

Neben einigen Punkten im Rahmenprogramm, wie dem Besuch im Museum of Natural History und einer Führung durch das Hauptquartier der Vereinten Nationen, folgten weitere Auftritte, schließlich hatten Goethe Institut, Ministerpräsidentin, Kultursekretariat Wuppertal, private Stiftungen, Flughafen Düsseldorf, Förderverein und Privatspender mit ihrer finanziellen Unterstützung die Konzertreise ermöglicht, um die Höseler Sangeskünste als kulturelles Aushängeschild zu exportieren und den Chorknaben somit erste Auftrittserfahrungen in den Vereinigten Staaten zu ermöglichen:

In der Holy Trinity Church gab der Knabenchor am Samstag ein Konzert mit Klavierbegleitung des extra mitgereisten Organisten Prof. Torsten Laux von der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Im Anschluss gestalteten die Chorknaben zur Freude der zahlreichen Kirchenbesucher auch den musikalischen Rahmen des Gottesdienstes, ebenfalls organisiert von Dr. Courtial.

Der finale Auftritt des Knabenchorjahres fand in St. Ignatius Loyola statt. Dorthin eingeladen hatte der Musikdirektor der Kirche Kent Tritle, der als bester nordamerikanischer Kirchenmusiker gehandelt wird. Entsprechend beeindruckend war der Ablauf des Gottesdienstes. Großartige Zeremonien, anspruchsvollste gregorianische Gesänge, schwerste Orgelliteratur und mittendrin ein Knabenchor Hösel in Bestform. Ein musikalisches Feuerwerk zum Ende eines bewegten und bewegenden Knabenchorjahres, das in der Fülle und Qualität seiner Projekte sicherlich kaum einzuholen sein wird. Nun freuen sich die Chorknaben auf eine Konzertreise im Dezember nach Rom, dort werden sie Dr. Courtial gern persönlich berichten.

Stefan Kewitz, Management Knabenchor Hösel

 

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Knabenchor Hösel vor der Skyline


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Fire Fighter


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